Liquiditätsplanung
Liquidität planen, bevor sie knapp wird.
Die meisten Liquiditätspläne scheitern nicht am Rechnen, sondern am Pflegen. Yupana füllt den Plan aus dem, was ohnehin bekannt ist — und zeigt daneben, wie gut die Prognose im Rückwärtstest wirklich war.
Kommt dir bekannt vor?
Der Liquiditätsplan, den niemand pflegt.
Das leere Raster
Eine Tabelle mit zwölf Spalten und dreißig Zeilen sieht nach Kontrolle aus. Bis jemand sie füllen muss — jeden Monat, von Hand, aus vier Quellen.
Der Plan altert schneller als der Monat
Nach zwei Wochen stimmt die erste Zeile nicht mehr. Nach vier weiß niemand mehr, welche Spalte Plan und welche Ist ist. Danach wird der Plan nicht mehr geöffnet.
Offene Posten sind kein Geld
Wer die Forderungsliste als Zufluss einplant, plant Wunschdenken. Ohne Fälligkeit und Zahlungsverhalten ist eine offene Rechnung ein Bestand, kein Termin.
So macht Yupana das
Der Plan schreibt sich zuerst selbst.
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Fortschreibung statt leerer Zellen
Yupana kennt die wiederkehrenden Buchungen, die Verträge und die Saison aus den eigenen Daten. Der Plan beginnt deshalb nicht bei null, sondern bei dem, was ohnehin gilt. Geplant wird über Ereignisse — „Einstellung im März", „Kündigung zum Quartalsende" —, nicht über Zellen.
Zur Planung -
13 Wochen wochengenau, dann zwölf Monate
Die nächsten dreizehn Wochen in Wochenschritten, danach monatlich bis Monat zwölf. Gespeist aus erkannten Rhythmen, offenen Posten mit Fälligkeit sowie Lohn- und Steuerterminen.
Zum Cash-Radar -
Jede Position trägt ihre Konfidenz
Das Band um die Linie ist keine Dekoration, sondern die Aussage. Eine Lohnzahlung am Monatsende ist sicher, eine offene Forderung mit unbekanntem Zahlungsverhalten ist es nicht — und der Plan zeigt den Unterschied.
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Szenarien ohne zweite Datei
Was passiert, wenn der größte Kunde 30 Tage später zahlt? Die Frage wird im selben Plan beantwortet, nicht in einer Kopie, die danach niemand mehr abgleicht.
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Offene Posten richtig eingeordnet
Forderungen fließen mit Fälligkeit und beobachtetem Zahlungsverhalten ein, nicht als Summe. Das ist der Unterschied zwischen einem Liquiditätsplan und einer Hoffnungsrechnung.
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Das Bankgespräch vorbereitet
Aus denselben Zahlen entsteht das Paket für die Hausbank: Kennzahlen, Entwicklung, Plan — in der Form, in der eine Bank sie sehen will, statt in drei nachträglich zusammengesuchten Tabellen.
Unbequem, aber ehrlich
Unsere Prognose schlägt die triviale Vorhersage um 7 %. Mehr behaupten wir nicht.
- 32.152 €
- Fehler der trivialen Vorhersage — die Messlatte.
- 29.925 €
- Fehler des Forecasts mit offenen Posten.
- 16.269 €
- Netto-Fehler je Monat, nachdem vier Denkfehler behoben waren.
Wir haben den Cash-Forecast gegen zwölf Monate echter Zahlungen getestet. Die Messlatte war die simpelste denkbare Prognose: jeden Monat der Durchschnitt. Sie lag um 32.152 € daneben, unser Forecast um 29.925 €. Deshalb ist die Minus-Frühwarnung derzeit bewusst abgeschaltet — sie kommt zurück, wenn die Datenlage sie trägt. Ein Werkzeug, das an dieser Stelle Sicherheit vortäuscht, richtet mehr Schaden an als eines, das schweigt.
Wie der Cash-Radar rechnetIn drei Schritten
So entsteht der Plan.
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01
Kontobewegungen anbinden
Über CAMT.053-Dateien aus der vorhandenen Banking-Software. Kein PSD2-Zugang, keine Bankzugangsdaten, kein Kartenwechsel.
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02
Rhythmen bestätigen
Yupana schlägt vor, was regelmäßig wiederkehrt. Einmal durchsehen, korrigieren, fertig — der Rest der Fortschreibung läuft danach von selbst.
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03
Ereignisse ergänzen
Geplante Einstellungen, Investitionen, Kündigungen. Das ist der Teil, den nur ihr wisst — und der einzige, der laufend Pflege braucht.
Häufige Fragen
Was am häufigsten gefragt wird.
- Was ist Liquiditätsplanung?
- Liquiditätsplanung ist die Vorausschau auf Zahlungseingänge und -ausgänge über einen bestimmten Zeitraum. Sie beantwortet eine einzige Frage: Reicht das Geld auf dem Konto zu jedem Zeitpunkt für die fälligen Zahlungen? Anders als die Erfolgsrechnung interessiert sie sich nicht dafür, wann ein Umsatz entstanden ist, sondern wann er auf dem Konto ankommt.
- Was gehört in einen Liquiditätsplan?
- Anfangsbestand, erwartete Einzahlungen (Kundenzahlungen mit realistischer Fälligkeit, sonstige Erlöse), erwartete Auszahlungen (Löhne, Miete, Lieferanten, Steuern, Tilgung, Leasing) und daraus der Endbestand je Periode. Wichtig ist die Periodenlänge: In den ersten Wochen wochengenau, danach monatlich — alles andere täuscht Genauigkeit vor.
- Warum 13 Wochen?
- Dreizehn Wochen sind ein Quartal und damit der Zeitraum, in dem Gegenmaßnahmen noch wirken: Eine Rechnung lässt sich früher stellen, eine Investition verschieben, ein Gespräch mit der Bank führen. Kürzer ist reine Verwaltung, länger wird ungenau.
- Reicht dafür nicht Excel?
- Für die Rechnung ja, für die Pflege selten. Excel-Pläne scheitern nicht an der Formel, sondern daran, dass jemand sie jeden Monat aus vier Quellen füllen muss. Genau diesen Teil übernimmt Yupana — und die Vorlage für den Einstieg gibt es trotzdem.
- Sind offene Posten Zufluss?
- Nein. Eine offene Forderung ist ein Bestand, kein Termin. Erst mit Fälligkeit und dem beobachteten Zahlungsverhalten des Kunden wird daraus eine planbare Einzahlung. Wer die Forderungsliste als Summe einplant, plant regelmäßig zu früh und zu hoch.
- Braucht Yupana Zugriff auf mein Online-Banking?
- Nein. Yupana liest CAMT.053-Dateien — das Format, das jede deutsche Banking-Software exportiert. Es gibt keine Bankzugangsdaten, keinen PSD2-Zugang und keinen Zahlungsauslösedienst. Yupana kann kein Geld bewegen.
Zum Weiterlesen
Passt dazu
Wie eng ist es bei euch wirklich?
Erzähl uns kurz, wie ihr heute plant. Wir sagen ehrlich, ob Yupana daran etwas verbessert — oder ob eine gepflegte Tabelle für eure Größe reicht.
- Antwort innerhalb von zwei Werktagen, von einem Menschen.
- Auch dann, wenn Yupana für euch die falsche Antwort ist.
- Keine Nachfass-Kette, kein ungefragter Newsletter.